Sonntag, 24. Februar 2013

Leinsamengel für lockige Haare

Vorgestern und gestern habe ich dieses Leinsamengel für lockige Haare gemacht, und heute habe ich es nach dem Duschen ausprobiert. Es funktioniert genau so wie normales Haargel, hat aber keinerlei schädliche Inhaltsstoffe, die die Haut und Haare angreifen könnte.

Leinsamgengel für lockige Haare

ergibt 500 ml

1/2 Glas ganze Leinsamen (ich hatte ein Glas mit 300 ml Fassungsvermögen)
3 1/2 Gläser Wasser
1 Päckchen Zitronensäure
1 EL Agavensirup 
10 Tropfen äthärisches Orangenöl, süß

Leinsamen und 1/2 Glas Wasser vermischen und über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag die eingeweichten Leinsamen zusammen mit dem restlichen Wasser in einen Topf geben. So lange unter rühren kochen, bis ein dünnes Gel entstanden ist. Leinsamen mit Gel durch ein Sieb geben. Zitronensäure, Agavensirup unterrühren. Orangenöl erst, wenn das Gel auf Körpertemperatur abgekühlt ist. In eine Flasche füllen.

Nach dem Haarewaschen so viel Gel in die Haare kneten, bis sie sich "schleimig" anfühlen. Dann mit dem Diffusor trocknen oder die Haare an der Luft trocknen lassen.

1 Kommentar:

  1. Inzwischen bin ich nicht mehr so vom Leinsamengel begeistert.
    Vorteile:
    - es wird aus einem natürlichen Produkt gemacht
    - da ich es selber mache, entscheide ich, was rein kommt

    Nachteile:
    - man kann das Leinsamengel nicht so gut dosieren wie gekauftes Haargel - es kommt immer in einem Schwall
    - es macht die Haare wieder total nass - dadurch dauert das Trocknen mit dem Diffusor ewig!
    - es macht auch nicht so einen schönen "Cast" wie das Haargel und dadurch fliegen die Haare wieder schnell.

    Faszit - da es eher mehr Nachteile für mich gibt als vorteile, werde ich doch lieber das Gel kaufen.

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