Montag, 21. April 2014

Nasenspülung

Zur Zeit bin ich wieder ziemlich krank. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen. Besonders die Nase ist fast dauernd dicht.
Natürlich habe ich auch ein normales Nasenpray (Nasic) und ein Meerwassernasenspray von DM daheim.
Nachteil vom normalen Nasenspray ist, dass man davon abhängig werden kann, es trocknet die Nasenschleimhäute aus und kann bei längeren gebrauch auch Bluthochdruck hervorrufen.
Ich verwende es, wenn weder die Nasenspülung noch das Meerwassernasenspray hilft. So muss ich es nicht ganz so oft verwenden und die Gefahr abhängig zu werden, ist auch wesentlich geringer.

Meerwassernasenspray hilft leider nicht, wenn die Nase schon komplett zu ist. Es hilft aber, wenn man bei einem leichten Schnupfen es verwendet. Das Meerwassernasenspray hat keinerlei Nebenwirkungen und ist gut für die Nasenschleimhaut.

Die Nasenspülung ist sehr wirksam. Leider dauert es auch am längsten, sie durchzuführen. Während man bei den Sprays einfach nur mal schnell sprüht, muss man erst mal alles vorbereiten und dann spülen. Die Nasenspülung hilft, Krankheitserreger und Schmutz aus der Nase zu befördern und befeuchtet die Nase gut von innen.

Was braucht man zum Nasenspülen?
1 Nasenspülkännchen
Nasenspülsalz
lauwarmes Wasser

Kännchen und Salz gibt es in Apotheken, beim DM, Rossmann, Müller und Reformhäusern. Ich bevorzuge Nasenspülkännchen mit verstellbaren "Schnabel", so lässt es sich leichter handhaben.
Das Nasenspülsalz habe ich bis jetzt nur fertig in Portionen abgepackt gefunden. 1 Beutelchen ist für 1 Füllung für das Kännchen. Ihr könnt auch normales Salz, jedoch ohne Jod und ohne Fluor verwenden. Hierbei habe ich aber immer die Schwierigkeit, die richtige Temperatur und die richtige Menge an Salz zu erwischen.
Damit die Nasenspülung angenehm ist, muss das Wasser körperwarm sein und der Salzgehalt des Wassers ungefähr dem Salzgehalt unseren Blutes entsprechen. Ist das Wasser zu warm oder zu kalt, brennt es stark in der Nase. Ebenso ist es bei zu viel oder zu wenig Salz im Wasser der Fall.
Deshalb produziere ich leider mehr Müll, hab aber beim Nasenspülen keine Schmerzen.
Die Nasenspülkännchen besitzen meist eine Max-Markierung. Bis dahin füllt ihr das Kännchen mit körperwarmen Wasser (das Wasser hat die perfekte Temperatur, wenn ihr euren Zeigefinger in das Wasser haltet und keinen Temperaturunterschied zwischen Finger und Wasser spürt). Dann gebt ihr einen Portionsbeutel Nasenspülsalz in das Wasser, verschließt es mit den Deckel. Nun müsst ihr noch ein Loch im Deckel mit einem Finger zuhalten und evtl. das Loch vom Schnabel und das Wasser so lange schwenken/schütteln, bis sich das Salz vollständig aufgelöst hat. Nun steckt ihr den Schnabel des Kännchens in ein Nasenloch und beugt euch so über das Waschbecken, das das andere, freie Nasenloch zum Waschbecken rein zeigt und öffnet euren Mund. Normalerweise fließt jetzt das Wasser aus dem freien Nasenloch wieder heraus. Wenn die Nase sehr verstopft ist, kann es passieren, dass das Wasser den Rachen hinunter und aus dem Mund raus fließt. Das mag am Anfang eher ungewohnt und eklig erscheinen, hilft aber dennoch sehr gut.
Viele spülen nur 1 Nasenloch. Ich mache mir zur Zeit aber immer gleich danach noch mal eine Spülung für das andere Nasenloch.
Diese Nasenspülung solltet ihr 1 mal am Tag machen. Wenn sie euch gut tut, könnt ihr sie auch bis zu 6 mal und öfters machen. Nach dem Spülen schneutzt ihr einfach in ein Taschentuch, ganz vorsichtig, bis die Nase wieder trocken ist. Meist könnt ihr jetzt schon wieder frei und angenehm durch die Nase atmen.

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