Mittwoch, 21. Januar 2015

2. Tag ind der FÖLDI Klinik in Hinterzarten

Heute ging das Programm um 7 Uhr am Morgen schon los. Um sieben war ich beim Labor zum Blutabnehmen. Leider sind meine Venen so schlecht, dass sie eine zweite Chance brauchten.
Danach ging es gleich wieder aufs Zimmer, wo ich auf  die Visite wartete.
Die haben mir bestätigt ,dass ich Lymphödeme an beiden Beinen und Armen habe. Und dagegen wird jetzt was gemacht. Auch setzten die sich mit meinem Endokrinologen und meiner Hausärztin zusammen, damit sie umfassend über mein doch recht kompliziertes und komplexes Krankheitsbild informiert sind.
Als die Visite vorbei war, ging es zum Frühstück. Es gab ein Körnerbrötchen mit diversen Aufstrichen, Wurst und Käse, Kaffee und Tee und diverse Müslis.
Nach dem Frühtück wartete ich auf meinem Zimmer auf einen Anruf vom Empfang, dass die Koffer da sind. Um halb elf war es endlich so weit.
Eigentlich wollte ich dann noch duschen, Leider funktionierte es nicht mehr, da ich um halb zwölf beim Therapeuten zur Lymphdrainage und zum Bandagieren sein sollte.
Also nur Koffer auf, geschaut ob alles heil gebliegen ist, und die ersten Sachen aufgeräumt.
Der Therapeut hat mich dann erst mal bandagiert. Dafür musste er erst einen Schaumstoff zurecht schneiden. Da bin ich ganz schön erschrocken. Dann hat er meine Beine eingecremt,  ein Vlies über meine Beine gezogen, die Zehen eingewickelt, den Schaumstoff um meine Beine getan und hat dann erst gewickelt . Das gleiche hat er auch an meinem rechten Arm gemacht. Bei den Beinen ging er er mit dem Wickeln ein wenig übers Knie drüber, bei dem Arm ging er nur bis zum Ellbogen.
Ich sage euch, das hat mir heute gereicht. Durch die vielen Schichten bin ich voll unbeweglich geworden und brauchte beim Anziehen meiner Sporthose hilfe. Auch das gehen war total lustig. Ich watschelte eher wie eine Ente. Und das gehen ist so anstrengen mit den Bandagen. Ich war am Nachmittag beim Edeka, der echt neben an ist, und ich war total fertig, als ich endlich wieder in meinem Zimmer war.
Danach gab es natürlich Abendessen.
Im Zimmer installierte ich mein Handy als W-Lan Hotspot und bin seit dem im Internet.
Jetzt hole ich mir noch mal Wasser, wickele meine Beine ab und gehe ins Bett. Bis morgen.

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